Summer in the city! Es ist heiß – so heiß, dass man meinen könnte, der Asphalt bleibt an den Schuhsohlen kleben, wenn man nur einen Augenblick zu lange auf der Stelle stehen bleibt.

Es scheint ein ganz normaler Sommer zu sein, so wie immer. Die ersten Worte gehen mir flüssig von der Hand. Und wie es scheint, soll das ein ganz gewöhnlicher Blogpost werden. Doch von normal kann keine Rede sein.

Ich erinnere mich an kein Jahr in meinem Leben, in dem ich so viel Zeit an ein und dem selben Ort verbracht habe – ein Luxusproblem und doch eine Herausforderung. Kein Jahr, in dem ich bis Mitte August nur eine Woche Urlaub genommen habe.

Ich habe aufgehört die Tage zu zählen: Eine Stadt, eine Wohnung – ohne Balkon. Sonnenbaden am Nachmittag oder laue Sommerabende gibt es für mich nur in der City. Bis auf den Fakt, dass ich mir zum oversized T-Shirt eine Hose anziehen muss, stört mich das weniger. Ich bin gerne draußen, im Café oder dem süßen Lokal ums Eck, Menschen treffen, Geschichten aus dem Leben hören, Lachen, frei sein.

Wenn man so viel Zeit an einem Ort verbringt – und ich könnte mir dafür wirklich kaum einen schöneren als Leipzig vorstellen – muss man für Abwechslung sorgen.

Summer in the city heißt Abkühlung suchen! An den See fahren? Nicht die beste Option, wenn die halbe Stadt die gleiche Idee hat. Summer in the city heißt für mich, Leipzigs Kaffeeszene genauer unter die Lupe zu nehmen und meinen Koffeinspiegel ins Unermessliche zu treiben.

Da lege ich sogar meine Prinzipien auf Eis und verdopple den Kaffeekonsum, auch nach 17 Uhr! Ob ich schlecht schlafe, weil es heiß ist oder der abendliche Kaffee kickt – ich weiß es nicht.

Leipzigs Kaffeeszene – alles kalter Kaffee!?

Ganz und gar nicht und irgendwie doch! Neben meinem All-time Favorite Dankbar, verbringe ich meine Nachmittage gern bei Kaffee & Kuchen. Dem süßen Café im Bachviertel, mit hausgemachten Tartes und fantastischen Kaffeekreationen.

Und dieses Jahr geht es nicht ohne Cold Brew – on the Rocks oder mit einem Schuss spritzigen Tonic! Die beste Erfrischung für alle Kaffeefreunde an heißen Sommertagen.

Was ich am K & K als etwas Besonderes empfinde und was das Lokal von vielen anderen Hotspots abhebt – man kennt sich. Schon beim ersten Besuch fühlte es sich ein so an, als würde man bei Nachbars zum Kaffee vorbeischauen. Das ist neben den himmlischen Köstlichkeiten und dem reduzierten Design, der wahre Grund wiederzukommen – und das Ende der Sommerpause des K & K herbeizusehnen.

K & K – Café… „dein Ort zum Arbeiten, entspannen und wohlfühlen. Komm vorbei und geniesse unseren röstfrischen Espresso und andere Kaffeespezialitäten“

Und wenn dein Lieblingslokal geschlossen hat oder sich in den wohlverdienten Sommerurlaub verabschiedet, kannst du dir deinen Cold Brew super easy und „schnell“ auch zuhause zubereiten.

Das Rezept für kalten Kaffee beschränkt sich auf lediglich zwei Zutaten:

  • 100 Gramm grob gemahlener Kaffee
  • 1 Liter kaltes Wasser

Den angesetzten kalten Kaffee gut durchrühren und dann abgedeckt für etwa 12 Stunden in den Kühlschrank stellen. Zum Abschluss filtert ihr den Kaffee, durch ein feines Sieb, einen Kaffeefilter oder mit der French Press.

Für den typischen Cold Brew nehmt ihr ein Verhältnis von Kaffee & Wasser von 1:10 – für die stärkere Variante (Konzentrat), die ihr mit Wasser oder Eiswürfeln strecken könnt, setzt ihr Kaffee & Wasser im Verhältnis von 1:5 an.

Mein Geheimtipp: Cold Brew einfrieren. Mit Kaffee-Eiswürfeln wird der klassische Cold Brew nicht zu wässrig!
Wie ihr euren kalten Kaffee toppt, bleibt euch überlassen – mit Sahne, einer Kugel Eis oder Saft mit einer Scheibe Zitrone – traut euch etwas Neues auszuprobieren.

Summer in the city

Heißt für mich Sonne im Gesicht, Cold Brew in der Hand und ein entspannter Nachmittag mit den Menschen hinterm Tresen oder aus dem Viertel.

Während ich mir also einen eisgekühlten Koffeinkick gebe, grüße ich die anderen Gäste im Café und plausche mit aufgeschlossenen Unbekannten, die schon bald aus der Ferne lächeln, wenn sie mich sehen.


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